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Fitter Kopf

veröffentlicht am 08.04.2021

Die meisten kennen sicher auch den Spruch, dass Bewegung den Kopf frei macht. Aber wie sieht die wissenschaftliche Erkenntnis aus? Können wir durch körperliche Aktivität auch unserem Gehirn etwas Gutes tun? Tatsächlich, sehr viel sogar! Durch die Bewegung wird die Produktion der körpereigenen Glückshormone angekurbelt, die Stresshormone (Adrenalin und Cortisol) werden reduziert, gleichzeitig wird das Gehirn stärker durchblutet und besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Dadurch werden die Nervenschaltstellen (auch Synapsen genannt) funktionstüchtiger und besser miteinander verbunden. Das Ergebnis: Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit sowie die Gedächtnisleistung nehmen zu.

Sport fördert das geistige Potential
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bestimmte körperliche Aktivitäten unsere kognitiven Fähigkeiten schulen, beispielsweise Aufmerksamkeits- und Entscheidungsprozesse, räumliches Vorstellungsvermögen und kommunikative Fähigkeiten. Ebenso ist bewiesen, dass Sport einen positiven Einfluss auf unseren Hormonhaushalt hat. Diese Prozesse machen aber nicht per se schlau, sondern schaffen „nur“ das richtige Potential, um die eigene Intelligenz im Alltag optimal zu fördern: Wir können uns besser konzentrieren, merken uns neue Abläufe schneller, sind motorisch geschickter und gehen selbstbewusster an neue Aufgaben heran. Diese positiven Effekte von Fitness auf Geist und Gehirn sind natürlich nicht nur für uns Erwachsene, sondern gerade auch für Kinder von großer Bedeutung. Viele Studien belegen, dass körperlich leistungsstarke Kinder auch eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit beim Lernen zeigen und häufig motivierter an schwierige Aufgaben herangehen.

Fitness fürs Gehirn – in jedem Alter
Auch im Alter helfen sportliche Aktivitäten, die Gehirnleistung zu erhalten. Es bilden sich neue Blutgefäße. Dadurch strömt auch mehr Sauerstoff durchs Gehirn. Die Folge: Das Gehirn bekommt mehr Nährstoffe. Auch bei manchen Krankheiten, die das Gehirn betreffen, hat Fitnesstraining einen positiven Effekt: Es gilt als erwiesen, dass Menschen, die an Alzheimer oder Parkinson erkrankt sind, durch kontrollierte Muskelbewegungen nicht nur das Absterben bestimmter Hirnzellen verlangsamen können, sondern manchmal auch Fähigkeiten wiedererlangen.

Unser Fazit: Es ist nie zu spät, mit Fitnesstraining anzufangen und aktiv etwas zu unternehmen, um die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Wichtig dabei ist die Regelmäßigkeit. Fitness ist quasi ein gesundes Doping fürs Gehirn.

 

 

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